|
Moderne Milchwirtschaft? Über
mehrere Wochen sind die Grundschulkinder dieser Frage nachgegangen. Von
den Ernährungsberaterinnen Frau Wolff und Frau Mattis wurden alle
Kinder altersstufengerecht in gesunder Ernährung unterrichtet. Im
Mittelpunkt standen dabei die Milchprodukte. So wurden verschiedene
Quarkaufstriche und Milchshakes mit Hilfe vieler engagierter Eltern
selber hergestellt und verkostet, aus Sahne Butter geschüttelt und
Käsesorten probiert. Aber
wo kommen diese Milchprodukte her? Dass die Kuh nicht lila ist, wussten
sie natürlich. Genaueres erfuhren sie nun bei ihren Besuchen auf den
Bauernhöfen in der Region. Kühe nicht nur sehen, sondern auch anfassen:
das war etwas ganz besonderes. Am beliebtesten waren die Kälbchen bei
den Kindern. Wie Kühe im modernen Landwirtschaftsbetrieb gehalten und
gemolken werden, konnten die Kinder hautnah erleben. Dass sogar Melken
computergesteuert ist, faszinierte Kinder und Lehrkräfte gleichermaßen. Abschließend
gab es eine zünftige Brotzeit mit frischem Brot und Käse. Danken für
diesen intensiven Unterricht vor Ort können die Schulkinder und
Lehrkräfte Kreisbäuerin Centa Stadler (Projekt "Landfrauen machen
Schule"), dem Bayerischen Bauernverband und den landwirtschaftlichen
Betrieben Brummer in Fürstl, Frankenberger in Aufhausen, Hainzlmeier in
Hinterberg, Doppelhammer in Aigen und Stempfl in Irching.
Woher kommt die Milch?
Die Klassen
2a und 3 a durften den Bauernhof der Familie Brummer in Fürstl besuchen. Hier
erkundeten sie, wo die Milch eigentlich herkommt.
Sie
erfuhren aber auch, dass diese Milch in eine Käserei gebracht wird. Die
verschiedenen Käsesorten konnten sie dann auch gleich probieren. Erstaunlich
war, dass aus bayerischer Milch italienischer Käse wurde.
Die
Senioren Brummer schauten amüsiert dem Treiben auf ihrem Hof zu und
beantworteten humorvoll die vielen Fragen der Kinder.
|